Können wir Maßstäbe für eine gemeinsame Zukunft finden?

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Welches Risiko bei einem neuen Impfstoff ist groß, welches klein? Was ist gefährlich für die Demokratie, was gehört zur offenen Gesellschaft? Was gehört zur Meinungsfreiheit in den Medien und wann werden Menschen durch Hass verletzt? Wie endlich sind unsere Planungen gegenüber einer für uns unüberschaubaren unendlichen Zukunft? Eine dichte Folge von Umweltkatastrophen, auch inzwischen hierzulande, eine Pandemie, das Scheitern von Staaten und politische Polarisierungen weltweit weist auf Grenzerfahrungen, die den Common Sense geteilter Maßstäbe in Frage stellen. Die Möglichkeiten auch streitbarer Auseinandersetzungen über die richtigen Wege innerhalb dieses Common Sense scheinen sich zu erschöpfen. In dieser offenen Situation erwachsen Unsicherheit und die Suche nach neuen Orientierungen. Wenn es stimmt, dass Angst kein guter Ratgeber ist, dann bleibt nur der Weg, miteinander abzuwägen und auszuhandeln, was tragbar, was plausibel, was ethisch vertretbar ist und was die derzeit beste Lösung sein könnte.

Die Leitfrage nach unseren Maßstäben und die Möglichkeit der Verständigung beschäftigen deshalb die drei kommenden Themenreihen der Stadtakademie. Die erste Reihe im Philosophisch-Theologischen Salon nimmt das aktuelle Unbehagen auf und sucht nach neuen Orientierungen, die aus der Krise gesellschaftlicher Naturverhältnisse führen könnten. Die zweite Reihe fragt im Rahmen des Frank-Schirrmacher-Forums, nach Smart-City-Modellen, die ein smartes Verständnis von Daseinsvorsorge entwickeln, was möglichst alle Bürger einbezieht.  Und die dritte Reihe im Format Identität und kulturelle Transformation geht dem offensichtlichen gewachsenen Bedarf nach Gemeinschaft auf den Grund und fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen für Verständigung und Zusammenhalt.

Das Programm Herbst ab Januar 2022 wird noch aktualisiert!
Das Herbstprgramm 2021 ist schon abrufbar

Vergangene Veranstaltungen 2020/2021 sind über den  YouTube-Kanal der Akademie verfügbar