Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus von Thomas Duttenhoefer gestaltet. Die bittere Erfahrung, wenn man statt Frieden zu bewahren, Haß und Zwietracht zwischen den Völkern säht, mussten viel zu viele Darmstädter Bürger mit ihrem Leben bezahlen.

„Die Anerkennung des Anderen: Voraussetzungen, um Frieden zu bewahren

2017 wurde in Darmstadt der „Darmstädter Dialog: Deutschland – Russland“ ins Leben gerufen. Die zivilgesellschaftliche Initiative für einen Frieden erhaltenden Dialog wurde von wissenschaftlichen, kulturellen Institutionen und Einrichtungen in und um Darmstadt getragen, die, passend zu ihrer Institution,  Veranstaltungen anbieten wollten. Gerade auch nach der Anexion der Krim war es die Intention, sich nicht zwischen den Völkern zu verfeinden. Im Bewußtsein der extrem wechselvollen Geschichte zwischen Deutschland und Russland und vor dem Hintergrund der besonderen russischen Verbindung Darmstadts zu Russland war die Initiative auch gedacht als ein Beitrag zur Stadtidentität.

Der jetzt stattfindende Eroberungskrieg der Russischen Regierung in der Ukraine ist das genaue Gegenteil von Dialog. Mehr noch: Dieses furchtbare Handeln zerstört die Basis jeder wechselseitiger Anerkennung, es zerstört Vertrauen! Die Selbstverteidigung der Ukraine ist jetzt in jeder Weise zu unterstützen ist, aber das Prinzip der Anerkennung ist als Gegengift von Haß und Gewalt zugleich zu verteidigen.

Aktuell werden wir auf Veranstaltungen zur Ukraine von befreundeten Einrichtungen hinweisen!

Liste der Institutionen, die als Dialogpartner den Aufruf 2017 unterzeichnet hatten:
Kulturstadträtin der Stadt Darmstadt, Amt für Interkulturelles und Internationales der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Technische Universität Darmstadt, Staatstheater Darmstadt; GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH; ESA/ESOC; Hessisches Staatsarchiv; Deutsches Polen-Institut; Schader-Stiftung/ Stiftung Heiligenberg, Jugenheim; BDA und Kunstverein; Dialog e.V. Bildungs-, Kultur- und Integrationsverein der Deutschen aus Russland; Evangelisches Dekanat Darmstadt-Stadt und Stadtkirche Darmstadt sowie Ev. Stadtakademie Darmstadt.
Es haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von Veranstaltungen des Dialogprojekts stattgefunden, die in der Text- und Archivseite dokumentiert sind.

Hinweis auf eine aktuelle Veranstaltung vom Verein: "Gegen Vergessen - für Demokratie"